.A.M.T | Berlin Basss | brdBA$$$ CD05 | VÖ: 15.07.2010
.VON Album »Brennstoff« (2009) | .TEXT Anne Khan | .ADDITIONAL VOCALS Joe Mexicano, Laing, Meral Al Mer, Boomie, R. Defcon, Karl Schorff, Beatbox Eliot | .MUSIK Robert Defcon, Joe Mexicano, Karl Schorff, Eliot | .VIDEO DESIGN & REGIE Gregor Marvel | .MASTERING Bo Kondren, Calyx Mastering
1. Original A.M.T »Brennstoff« Mix
2. Boom! Boom! Mix | Boom! Boom! aka Walera Goodman
3. Kingpin Remix | Don Summer
4. Ja, Basss Mix | Razvan Pop, Robert Defcon
5. Krass Krass Mix | Joe Mexicano
6. The Bombjack Lounge 3000 Rework | Don Summer
.BERLIN BASSS Hedonismus war gestern. Jetzt grölen die Schnapsleichen: »Basss, Berlin Basss« und: »Ja, ja, ja« von den Soul-Diven (Track 4), während Basss-Lady Anne Khan mit roher Baile-Funk-Energie fordernd eine Frage in den Raum stellt: »Was macht denn ihr in meinem Zimmer, total besoffen von gestern?«. Gregor Marvel (Friendly Society) hat dazu ein knalliges, feuchtes Video in avantgardistischem Brit-Chic gedreht. Neue Remixe gibt´s von Boom! Boom! (aka Walera Goodman von DataMC): elektrohart à la Justice plus russisch Wodka. Vom Musik-Chamäleon und Austrian Grammy-Award-Preisträger Don Summer gibt’s das A.M.T-Futter einmal elektronisch deep fried, einmal gechillt. Die blutige Rohkost stammt von Joe Mexicano. Alles als free Download.
.A.M.T Eine geladene Portion Basss-Brennstoff, Hochenergie-Bühnen-Action und ihre, milde gesagt, unkonventionelle Art, Versatzstücke der Popgeschichte zu rekombinieren, trifft auf Sprachgewalt, Popfeminismus auf Porno-Kanäle des Rap, ungezügelte Lust auf Waffen der Kritik. Die spleenige Khan und Musiker-Philosoph Robert Defcon haben deutschsprachigen Elektrorap mit einem Schlag international relevant gemacht. Musik mit Ansage, die mit weltweit über 10 000 verkauften Einheiten ihres Debuts »Brennstoff« (darunter fast die Hälfte in Japan) und unzähligen Downloads mittlerweile auch jenseits des Berliner Untergrunds ein Begriff ist.
Der sozialmelancholische Song »Alors on dance« des belgisch-ruandischen Rappers »Stromae« rockt weltweit die Dancefloors und inspiriert Heerscharen von Remixversionen. Zeit für R. Defcons amtlichen Mix: MC Pyranja am Mike.
Mit der Verleihung des renommierten BFC-Nietzsche-Pop-Awards in der Kategorie »Live« haben A.M.T den Olymp der Show-Götter bestiegen. Anne Khan, Robert Defcon, Dave und die breakenden Ameisenladies von der REVOLTE laden mit Zuckerbrot und Peitsche zur Steigerung des Bruttosozialprodukts, während Westerwelles Villa in Flammen aufgeht. Einige der legendärsten Live-Momente vor Prügelatzen, linkem Kulturestablishment, Mitte-Schickeria und Hartz IVlern sind nun – in jugendfreien Fassungen – endlich auch auf YouTube zu sehen. Minimalistisch, cool, sexy.
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Shir Khan @ Fritz
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Album-Preview:
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A.M.T sind die halbpakistanische (Film-)Autorin Anne Khan und der deutsch-amerikanische Philosoph Robert Defcon, die sich mit ihrem Debut »Brennstoff« souverän als deutsch-lokaler Arm des globalen Elektro-Freibeutertums formieren und dabei den Schulterschluss mit Sound- und Theorie-Eklektikern wie Santigold und Amanda Blank, Terry Lynn und Yo! Majesty suchen. Letztere wiederum tauchen, zusammen mit unter anderen den Berliner Dubstep-Bombern Maxximus und Robot Koch und Puppetmasta Blake Worrell auch auf der gerade erschienenen Compilation »Basss Brains« ihres hauseigenen Labels »brdBA$$$« auf.
Entsprechend knallen auf »Brennstoff« antikapitalistische Dancehall-Motive ebenso wie gender-beugender Old-School-Elektro, aufgesexte Crunkzicken und polit-prügelnder Porno-Hop, während die beiden Musiker von Banküberfällen wie bei ihrer ersten Single »Schwerer Junge«, Orgien auf der Arbeitsagentur oder dem Absturz in eine Reise ohne Wiederkehr berichten – poppiger Kult sinnfreier Oberfläche und erkenntnisschwangere Tiefe gehen dabei so elegant und verspielt miteinander einher wie man es zuletzt vielleicht bei Kraftwerk gehört hat. Minimalpop aus TOFAs Visual-Labor: Schwerer Junge gibts @ i-tunes & amazon
Hier hat Khans Dada-Minimalismus im Baile-Funk-Stil beim Opener »Berlin Basss« ebenso so viel Platz wie die Discokryptik des teutonischen Retrotracks »Gläsere Schicht« mit Defcon, der mit tiefer gelegter Roboterstimme von magischen Versprechen, brennenden Augen und Stichen im Herz erzählt…
…oder die expressiv-quietschende Crunkheit von »Crack«, auf der Khan zeigt, warum der Stern sie bereits etwas voreilig als Nina Hagen des Rap bezeichnet hat: »Mein Herz schlägt Spiegel ein/ mein Puls ist Totschlag«.
Und schließlich gibt es auch das zärtliche Duett »Wüstenwinde« – eines der schönstes Liebeslieder ever, das zu dicken Elektronikklängen die Geschichte der beiden Verliebten erzählt, die sich im Puls der Leidenschaft annähern, entfernen und einander schließlich verfallen.
Eine geladene Portion Basss-Brennstoff, Hochenergie-Bühnen-Action und ihre, milde gesagt, unkonventionelle Art, Versatzstücke der Popgeschichte zu rekombinieren, trifft auf literarische Sprachgewalt, dekonstruktive Geschlechterpolitik auf Porno-Kanäle des Rap, ungezügelter Hedonismus auf Waffen politischer Kritik. Der funky Track »Hart Durchregieren«, der Khan als russische Merkel und Defcon als P-Premier Westerwelle featured, ist – gerade rechtzeitig zur schwarz-gelben Ära – die neue deutsche Nationalhymne. Humor, Protestaktion und Euphorie gehören bei A.M.T zusammen, denn: »wir wollen euch verwöhnen«. Defcons eisgekühlte Raps über Champagnerbäder am Strand inklusive.
Bei aller musikalischen und textlichen Freshheit geht es dabei um den basssexuellen Komplex, der sich naturgemäß auch prachtvoll auf der Bühne aufführen lässt: So tritt man auch zur documenta 2007 in Kassels legendärem A.R.M.-Club gegen deren Homebase Kassel an, und bringt dabei die konzeptkünstlerisch interessierten Technoköpfe zum Kochen. Man spielt im Hamburger Bordell, verschafft sich auf Parties in Moabit Respekt und rockt das Pornofilmfest, dem man ein Bed-In beschert.
»Brennstoff« brummt unter massiv körperlicher, erotischer, und ironischer Musik, die lustvoll die Discosounds der Zeit plündert und aufmischt – und dabei vor allem Lunten zum Begehren ihrer Hörer legt: »Denn deine Lust« sagt der »Tanzandroid« ist der eigentliche Produzent.«
Dada Pogrom formerly known as Pogrom Dada, the name was ” randomly chosen by jabbing a fork into a dictionary at Bishop’s University in 1990″, Musical Style : Tech Noire, is composed of the founding member Kenneth Walter Balys and Stasi Nicole Kraschina signed to Canadian indie Beatkamp ” the only record label dedicated to Tech Noire since 1989″.
Von ihrer Pazifiküberquerung im Ruderboot mit atemberaubenden Bildern zurückgekehrt, die im neuen Clip »Gläserne Schicht« zu sehen sind, treten A.M.T nun endlich wieder in Berlin auf und bringen auf das Festival »Musik und Politik« tiefe politische Erkenntnisse mit, die sie auf dem Meer gewonnen haben. Am 27.02. ab 19h in der Wabe mit Danny Dziuk, The Incredible Herrengedeck, Bernadette la Hengst und: A.M.T in der Danziger Straße 101.
In unserer Reihe von Interviews mit Größen der Basss-Musik sind es nun Data MC mit dem legendären MC ONO, dem grandiosen Beatmaker Walera Goodman und DJ San Gabriel, die zu Pizza, Zigaretten und Bier das Entstehen der Berliner Basss Szene und ihren eigenen Werdegang nachzeichnen.
If you´re a YouTube content producer, you have probably been confronted with YouTube´s restrictive copyright and content policies in the past:
1. If Youtube´s automatic software finds you are infringing audio or video copyrights they will usually mute or ban your video. Approximately every third brdBA$$$ upload is FALSELY accused of such infringement. Now, apart from filling out the protest form YouTube supplies – which will usually take weeks and months to be answered – there is a work-around: Before uploading, you pitch-shift the outlawed audio material by around two semi-tones and/or you distort the outlawed video if you´re also having problems with video copyright. Now, YouTube´s infringement software will probably leave you alone when you re-up your file. We had to try several settings before we got it right though, and settings seem to differ.
2. Second, if you upload material that contains anything too rude for these old puritans you don´t really have a chance against YouTube in terms of legally settling the issue – their terms and conditions are ambigious enough to allow just about anything. They won´t give you a reason WHY your video was banned and they won´t answer any emails to service@youtube.com. Ever. This has happened with two of our videos – one of which contained (comic strip style) nudeness, the other a drastic, but nevertheless legimate statement about war in Iraq.
In cases like these there are three strategies to protect your work.
Strategy 1: Upload your material to dozens of YouTube-accounts. When one account goes down, open another and re-up. Strategy 2: Upload your material with added censorship bars hiding the rude material from puritan eyes. This will also make a point, that Youtube is not the free community of creative exchange that it pretends to be. Strategy 3: Now, this is something that these kids from 4chan have tried. There was one dedicated day, Youtube Porn Day, where all users involved randomly uploaded videos containing – usually well hidden – obscenity, giving YouTube the hassle of finding inappropriate content among millions of videos. So this did make a disruptive statement about YouTube´s content policy and may be the only way for users to create public awareness about YouTube´s increasing harassment of users.
Join together with thousands of other users uploading “inappropriate” content on international Prudetube Day every 13th of every month until YouTube conforms to transparent and democratic standards of content control. But: Make sure you do not upload anything illegal.
Check out youtomb.com to see which videos are being banned THIS second…